STICKY

Der erste Schritt zum Blog …

Ganz ehrlich, seit Jahren denke ich darüber nach, ob oder ob ich nicht soll, das mit dem Blog … Erst hat es niemand gemacht, und jetzt scheinen plötzlich alle, dieser Freizeitbeschäftigung nachzukommen. Eigentlich wollte ich ja ein weiteres Buch schreiben. Aber nachdem ich eine neue Website gestalten lasse, ist es sinnvoll mit der Zeit zu gehen, nicht wahr?! Ich gehe also mit der Zeit, weil Suchmaschinen wie Google einen Blog „lieben“. Na dann!
Dazu habe ich aber eigentlich keine Zeit, ich bin sowieso den ganzen Tag damit beschäftigt, am Computer zu arbeiten.
Freizeit?
Ist es wirklich nur eine Freizeitbeschäftigung? Wie komme ich denn auf diese Idee?
Fakt ist, es braucht eine Menge Energie, also eben auch Zeit, einen Blog zu schreiben. Was mir vermittelt, dass manche Quantenphysiker recht haben müssen mit ihrem Statement, Zeit wäre eine Energieform!

Dazu habe ich eine gute Nachricht, es gibt eine Diktierfunktion im Mac. Ist das nicht perfekt? (Falls Du Windows nutzt, gibt es auch Lösungen.) Die schlechte Nachricht ist, dass sich diese Diktierfunktion erst an meine Stimme gewöhnen muss. Die nächste gute Nachricht ist, dass dieser Vorgang offensichtlich sehr schnell geht. Besonders, wenn ich laut und deutlich artikuliere.

Also, schreibe ich jetzt einen Blog, oder spreche ich ihn?
Und schon stehe ich vor dem nächsten Problem. Ganz ehrlich, mir fehlt im Moment die Kreativität. Und aus diesem Grund versuche ich — so wie andere AutorInnen das auch tun — mich mit anderen Dingen abzulenken.
Aber mein Web-Designer verlangt von mir den so genannten „Content“. Und der sollte so schnell wie möglich geliefert werden.

Du kennst das? Du solltest etwas Kreativität an den Tag legen, weil Dein Beruf das fordert, nur genau jetzt schaffst Du das aber nicht.

Welche Techniken gibt es um Kreativität zu fördern?

Ich suche im Internet, welches die wesentliche Informationsquelle in Ägypten geworden ist. Und schon bin ich fündig geworden! Auf einer Seite empfiehlt man mir:

„Werfen Sie ausbremsende Gedanken über Bord.“ Da aber sind keine „Ich trau mich das nicht, oder ich kann das nicht“-Gedanken bei mir.

„Her mit der kreativen Leidenschaft.“ Hmm. Ich brenne für meine Pläne, nichts kann mich aufhalten, die Webseite zu vollenden.

„Machen Sie Pläne.“ Die hab ich schon: in zehn Tagen sollte die Webseite online gehen.

„Entwickeln sind Terrier-Mentalität. Verbeissen Sie sich in die Fertigstellung Ihrer Pläne.“ Das mache ich doch, sonst hätte ich ja nicht diesen Druck und Stress.

„Kämpfen Sie gegen ihre Ängste.“ Welche Ängste?
Oops. Hier fühle ich mich plötzlich erkannt. Die Angst nicht perfekt zu sein, das ist es, was mich quält. Was, wenn ich nicht perfekte Artikel und Blog-Beiträge schreibe? Oder wenn ich nicht perfekt wie ein Werbetexter formuliere, und alle notwendigen Google-Suchmaschinen Wörter einbaue?

Ha, jetzt habe ich doch die wesentlichen Gründe meiner Schreibblockade entdeckt.

Nach einer Kurzmeditation, nebenbei bemerkt die einzige Technik, die unseren Atem in Kohärenz mit dem Herzen bringt und damit unser autonomes Nervensystem beruhigt, unsere Gehirnfrequenzen in einen geordneten Zustand versetzt und uns somit aufmerksam, wach und trotzdem entspannt fühlen lässt, und einem „Stoßgebet“, in dem ich um Hilfe „von oben“ bitte, beschließe ich, mir einen schönen Tag zu machen und für heute meinen Perfektionismuswahn an den Nagel zu hängen.
Und ja, Ich schreibe weiter, und wenn ich nicht perfekt bin, wird es auch nicht das Ende sein. Und ich nehme mir vor, etwas genauer hinter den Wunsch, alles perfekt machen zu wollen, zu schauen. Aber das kann ich machen, wenn die Website steht!

In diesem Sinne — und sehr salopp ausgedrückt — gehe ich mit gutem Beispiel voran und wünsche mir, meine Schritte zur Veränderung mögen auch Dir einige Impulse geben, leichter und gelassener zu leben.
Das wird der Inhalt meiner Blog- und Podcastepisoden werden. Gedanken und Information über die wirkenden Energien dahinter, die wirksamen Zeilen (Frequenzen) dazwischen, ebenso wie Anregungen, Anstöße, Impulse für den kleinen, aber wesentlichen Unterschied, der auch Dir Dein Leben glücklicher, weil unbeschwerter machen kann.