Herzfrequenzvariabilität? Was ist das?

Dass unser Herz ständig die Geschwindigkeit wechselt, also immer wieder in eine andere Herzschlagfrequenz fällt, ohne krank zu sein, ist den wenigsten Menschen bewußt. Der Grund dafür sind unterschiedlichste Faktoren. Zum einen verändern äußere Einflüsse den Herzschlag. Wenn wir durch einen lauten Knall erschrecken oder uns beim Stiegensteigen in den zehnten Stock anstrengen, wenn wir einen schweren Einkauf nach Hause schleppen oder uns über den anmaßenden Chef ärgern, immer dann beginnt unser Herz plötzlich schneller zu schlagen, manchmal klopft es auch „bis in den Hals“. Und umgekehrt verlangsamt sich der Herzschlag, wenn wir uns entspannen, entweder am Strand liegend und das Meer rauscht, im Garten wunderschöne Blumen bewundernd, schöne Musik hörend oder wir uns an einem guten Buch erfreuen.
Alle positiven Gedanken an einen gewonnenen Wettkampf, ein abgeschlossenes Projekt oder die Begegnung mit einem lieben Menschen bringen Ruhe ins menschliche System und damit in die Herzfrequenz. Zum anderen bestimmen auch innere Rhythmen, die in bestimmten Zeitabständen eine Änderung der Herzfrequenz hervorrufen, das Muster unseres Herzschlages. Ein Beispiel: alle 10 Sekunden etwa verändert sich die Herzfrequenz auf Grund der so genannte „Blutdruckrhythmik“, alle 4 Sekunden verändert er sich durch unsere Atmung.

Unser Herz schlägt also nicht ganz regelmäßig, es hat zwischen den Herzschlägen messbare Unterschiede, die wenige Millisekunden bis sogar hunderte Millisekunden betragen. Je nachdem, wie schnell unser Herz schlägt oder wie langsam.

Diese Unterschiedlichkeit der Herzschläge zueinander wird Herzfrequenzvariabilität (HRV) genannt.

Aus zahlreichen Untersuchungen weiß man, dass das Herz fähig ist, sich plötzlich und schlagartig in einen schnellen oder aber auch langsamen Rhythmus zu versetzen.
Herzfrequenzvariabilität bedeutet auch, dass bei gesunden Personen die laufende Änderung der Herzfrequenz mit dem Atmungsvorgang gekoppelt ist. Das hängt mit den Rezeptoren des Parasympathikus (der Teil des Autonomen Nervensystems, der uns zur Ruhe bringt) in den Lungenspitzen zusammen. Je tiefer die Atmung, umso mehr Dehnung der Lungenflügel, umso mehr Reizung des Parasympathikus.

Daraus folgt: Unsere Atmung bestimmt die Geschwindigkeit der Herzfrequenz, also der Geschwindigkeit des Herzschlages. Wenn wir erschrecken, wird schlagartig der Sympathikus aktiv, d.h. wir atmen schneller. Denken wir an etwas Schönes, atmen wir langsamer und tiefer und beeinflussen so unseren Herzschlag im umgekehrten Sinn. Und damit beginnen auch unsere Gehirnströme, welche mittels EEG (Elektorenzephalogramm) gemessen werden, die also auch Frequenzen sind, sich zu verändern.
Tatsächlich können wir uns nur über unser autonomes Nervensystem (auch geistig und seelisch) beruhigen. Das ist ein wichtiger Punkt, den die meisten Menschen nicht wirklich verstanden haben oder erst zu verstehen beginnen, wenn sie z.B. Yoga oder TaiQi lernen. Wird ja sonst auch eher selten bekannt gemacht.

Je flexibler wir auf Situationen – egal welcher Art – reagieren können, umso besser ist die Schwingungsfähigkeit des Herzens, gleichzeitig aber auch die des gesamten Organismus..

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird diese Vitalität mit der Fähigkeit einer jungen, elastischen Weide, sich einem Sturm anzupassen, verglichen. Je stärker der Wind, desto weiter die Schwingung, bis sich der Sturm legt und der Baum wieder eine Mittelstellung in Ruhe einnehmen kann. Ebenso kann man das Organsystem des Menschen betrachten (z.B. die Blutgefäße): flexibel in jungen Jahren, sich langsam verhärtend und die Elastizität verlierend im Alter. Ob man nun die Biegsamkeit oder Beweglichkeit der Gefäße, der Gelenke oder des Geistes betrachtet – das Prinzip ist immer das Gleiche.


Wie können wir unsere Herzfrequenzvariabilität positiv beeinflussen?

Das Potential über unsere Gedanken unsere Atmung zu verändern, kann man mit zahlreichen Entspannungstechniken (Yoga, progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Qi Gong, Singen, Atemtherapie und vielen anderen) trainieren, um sie zu verbessern.
Solange wir uns an äußere Gegebenheiten anpassen und mit unterschiedlich schnellem Herzschlag darauf reagieren können, solange sind und bleiben wir gesund. Krank werden wir erst, wenn unser Körper und unser Geist unfähig sind, flexibel zu reagieren. Das kann körperlich bedingt sein durch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Neuropathie, Arteriosklerose beziehungsweise akut bei Fieber und Grippe oder auch bei psychischen Erkrankungen. Der Herzschlag eines kranken Menschen zeigt wesentlich geringere Veränderungsmöglichkeiten als der eines gesünderen Menschen, also eine geringere Varibilität.

Wie schaffen wir es, krank zu werden?

Die Anpassungsfähigkeit unseres Organismus schränken wir ein, indem wir uns nicht „artgerecht“ halten. Seit Beginn des letzten Jahrhunderts schlafen wir im Schnitt um 1-2 Stunden weniger pro Nacht und laden unsere Batterien nicht mehr regelmäßig bzw. nur unvollkommen auf. Wir sitzen nachts vor dem PC oder dem Fernsehapparat, statt im Bett zu liegen und unserem Körper Erholung zu gewähren.

Oft regenerieren wir auch nicht mehr in sinnvoll gesetzten Pausen tagsüber, sondern arbeiten meist stundenlang durch, ohne an die Bedürfnisse unseres Körpers und unserer Seele zu denken. Wir vermeiden körperliche Bewegung, statt das zu tun, wofür wir geschaffen sind als „Lauftiere“ mit zwei langen Beinen, die uns hervorragend tragen. Wir vernachlässigen unsere Liebesbeziehungen und tauschen uns nicht aus. Wir haben wenig bis gar keine Zeit für unsere Kinder, die in unserer Gesellschaft eher als „lästig“ empfunden werden, wenn sie das tun, was wir Erwachsene versäumen: LEBEN!

Mit diesen und anderen den Körper und Geist belastenden Verhaltensweisen bringen wir uns in Stress. So leben wir oft nur mehr von der letzten uns verbleibenden Energiereserve, bis wir erkranken. An Hand der Herzfrequenzvariabilität lässt sich unser aktueller Energiezustand feststellen.

Wesentlich ist, dass seelisch belastete Menschen, egal ob unter dem Druck der Arbeitslosigkeit, der Schichtarbeit, einer unglücklichen Beziehung, finanzieller Schwierigkeiten, schwerer Krankheit, in Sorge um Familienmitglieder oder anderen Ausprägungen von Stress, dazu neigen, flacher und daher nicht ausreichend zu atmen. Dadurch wird die Herzfrequenzvariabilität maßgeblich eingeschränkt. So findet man einen Zusammenhang bei depressiven Personen und verminderter Herzfrequenzvariabilität ebenso wie bei Schmerzpatienten.

Wie in zahlreichen Studien weltweit festgestellt, lässt sich die Variabilität des Herzschlages daher ausgezeichnet zur Diagnose, Prognose und Evaluation verschiedener Interventionen/Therapien einsetzen.

Gesundheit zu erhalten und eine hohe Herzfrequenzvariabilität zu haben, gehen Hand in Hand. Je größer die Fähigkeit des Herzens und Organismus ist, sich an die Gegebenheiten des Lebens anzupassen, umso größer die Schwingungsfähigkeit, umso größer die Vitalität, und umso größer schlussendlich die Lebenserwartung, die zur Verfügung stehende Energie, das innere „Sprühen“ und die Lebenslust jedes Einzelnen.

 

Was lässt sich aus der Herzfrequenzvariabilität ableiten?

Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Chronobiologie und ausgereiften technischen bzw. mathematischen Verfahren, können nun verlässliche und richtungsweisende Aussagen im ChronoEnergyScreening getroffen werden.

Grundvitalität/Biologisches Alter/Power

Die Vitalität eines Menschen ist gleichzusetzen mit seinem Allgemeinzustand. Dabei wird das gesamte und gesamtheitliche Erscheinungsbild des Menschen beschrieben. Dieser wird bei jeder medizinischen „Bestandsaufnahme“ festgestellt.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin etwa bewertet man Vitalität mittels Beurteilung von Blick, Gesichtsausdruck, spontaner Bewegung, Sprache, Bewusstsein und Reserven wie Energie, Blut, Essenz und Körperflüssigkeiten.
Wenngleich es in allen Medizinsystemen objektive Kriterien sind, die das grundsätzliche Erscheinungsbild eines Menschen beschreiben, werden diese subjektiv beurteilt und mittels sprachlicher Begriffe dokumentiert. Darunter leidet zum einen die Objektivität und zum anderen jeder Vergleich bei Veränderungen im Allgemeinzustand eines Individuums (Krankheitsverlauf, Genesung). Hierfür bedient man sich normalerweise alleinstehender und abgrenzender Hinweise (zum Beispiel über Laborwerte). Die ganzheitliche Betrachtungsweise und die Beachtung komplexer Interaktionen im bzw. zwischen Menschen und dem Umfeld, bleiben dabei so aber unberücksichtigt. Nun ist der menschliche Allgemeinzustand aber ein sehr wichtiger Wert für jeden Menschen, da er Basis für Leistungs- und Erholungsfähigkeit, kurzum Potential für jegliche menschliche Performance ist.

Die Grundlage von Vitalität bildet die genetische Substanz, also jenes Erbgut, das jeder Einzelne von Vater und Mutter an Anlagen mitbekommen hat. Wenn wir sorgsam mit allem „was in uns steckt“ umgehen – mit dem Öl in der Lampe als Brennmaterial für unseren inneren Motor, so steigt die Wahrscheinlichkeit, lange und gesund zu leben. Speziell, wenn wir uns auch im richtigen, für uns passenden Umfeld bewegen. Denn wie die Zellbiologen festgestellt haben, ist die Genetik nur zu einem geringen Teil verantwortlich für unser Gesundsein. Zu einem erheblichen Teil ist der Einfluss der äußeren und inneren Lebensumstände ausschlaggebend. Wir können uns ein uns pflegliches Feld aussuchen oder das Gegenteil. Es bleibt unsere Entscheidung. Die Konsequenzen tragen wir dafür ja letztendlich auch selbst. Haben wir, einen mehrjährigen energieraubenden Lebensstil geführt, beziehungsweise schlichtweg eine kraftzehrende Erkrankung oder eine Sucht überstanden, sieht man das an der verminderten Intensität unserer Grundvitalität, unserer Lebendigkeit. Kurzum: Unsere Vitalität spiegelt unser biologisches Alter; man sieht es uns an, wir sind biologisch älter oder jünger, als es auf der Geburtsurkunde ausgewiesen wird.

Die Abbildung der Herzfrequenzvariabilität eines Menschen über 24 Stunden spiegelt den Allgemeinzustand des gemessenen Individuums genauestens wieder, und lässt dessen Vitalität durch die Analyse der Herzschlagfolge erkennen. Das biologische Alter kann anhand der Schwingungsfähigkeit und -intensität abgeleitet werden.


Rhythmus/Stressadaptation

Sie beschreibt die Wechselwirkungen zwischen körperlich und geistig bestimmten Rhythmen der/des Gemessenen mit von außen vorgegeben Rhythmen (wie etwa Jahreszeiten, Tag/Nacht) und Taktvorgaben (Weck- und Arbeitszeitvorgaben/Schichtarbeit und ähnliches) und die innere Regulation des Autonomen Nervensystems auf diese Einflüsse.

Grundsätzlich gilt dabei, dass sich bei einem guten Gesundheitszustand in der Darstellung innerhalb des ChronoEnergyScreenings ein harmonisches und ästhetisches Wechselspiel von Chaos und Ordnung abbildet.

Die beiden Teile des autonomen Nervensystems, der Sympathikus, der für Leistung verantwortlich ist und der Parasympathikus, der für Entspannung steht, sind dabei als Mitspieler, die einander bedingen, zu sehen.Ein natürlicher Wechsel zwischen dem Chaos des Tages und der Ordnung und Strukturgebung der Nacht ist Basis für ein harmonisches Wechselspiel der beiden.
Das ChronoEnergyScreening als Abbild von Zeit- und Rhythmus-Phänomenen (Tag-Nacht Rhythmus, Tief- und Traumschlafphasen, physiologisch höhere Vitalität am Tag etc.) gewährleistet eine Gesamtanalyse des Lebensstils über 24 Stunden. So können Aussagen über Belastungs- und Erholungsphasen abgeleitet werden bzw. Hinweise auf Unter- oder Überforderung.

Folgende Befindlichkeitsstörungen werden unter anderem in ChronoEnergyScreening sichtbar:
„Anlaufschwierigkeiten“ am Morgen
verlängerte Einschlafzeit am Abend
verspätetes ZuBett Gehen, Durchschlafprobleme
verlängerte Traumschlafphasen mit verkürzten Ruhigschlafphasen (als mögliches Zeichen ungenügender Strukturierungszeiträume am Tag)
Paradoxe Schlafarchitektur (siehe Schlafqualität)
Verzögerte Herzfrequenzabsenkung im Schlaf (als möglicher Hinweis auf Überlastung)
Müdigkeitserscheinungen über längere Phasen während aktiver Tageszeiten (vor allem am Vormittag) als Hinweis für zu wenig/schlechten Schlaf und Übermüdung
Einbrüche während des Tagesgeschehens als Ausdruck von Überlastung
Umkehrung der physiologisch höheren Vitalität des Tages in die Nacht hinein und Verminderung der Tagesvitalität als Hinweis auf „unpassende“ Lebensumstände.
Abflachung der Ausprägungen von natürlichen Rhythmen als Zeichen von Stress
Völlige Aufhebung des natürlichen Wechselspieles zwischen Be- und Entlastung beim Burnout Syndrom.


Körperliche Fitness

Gesunde Kinder verfügen über einen natürlichen Bewegungsdrang, der ein hohes Maß an körperlicher Belastbarkeit gewährleistet. Fettleibige Jugendliche zeigen, dass es gelingen kann, diesen natürlichen Bewegungsdrang bereits während der ersten Schuljahre zu unterdrücken. Und gesunde 70-jährige beweisen, dass es während der gesamten Lebensspanne möglich ist, dem natürlichen Bewegungsdrang immer wieder zu folgen.
Gute Anpassung an körperliche Herausforderungen schafft Kraft und Ausdauer auch auf geistigem Gebiet und verbessert unseren Stoffwechsel und das Immunsystem. Richtiges Training erhöht die Stressresistenz. Und körperliche Belastung ist die beste Voraussetzung für gute Erholung.

Ob Du unter-, über- oder gut trainiert bist, ist in Deinem ChronoEnergyScreening erkennbar:
Schlägt Dein Herz im Schlaf langsam genug?
Ist das Pulsniveau nachts deutlich geringer als am Tag?
Steigt Dein Puls wenigstens einmal am Tag infolge freiwilliger Anstrengung in eine sinnvolle Höhe?
Verläuft dieser Anstieg zu schnell oder zu träge?
Wie schlägt das Herz während einer gleichmäßigen Belastung?
Sinkt die Herzrate mit Beendigung des Trainings schnell genug ab und auf welchen Wert?
Wie lange und in welcher Ausprägung bleibt die Herzfrequenzvariabilität während körperlicher Belastung sichtbar?
Wie schnell und gut erholt sich die Herzfrequenzvariabilität nach der Belastung wieder?

Geistige/Mentale Fitness

Anhaltende geistige Leistungsfähigkeit erfordert die „Mitarbeit“ beider Teile des autonomen Nervensystems. Die Funktionen des Sympathikus sind für die grundsätzliche Aktivierung unabdingbar, der Parasympathikus sorgt für jene Entspanntheit und innere Ruhe, die zielgerichtete geistige Prozesse und Kreativität ermöglichen.
Aktivierung und Balance Deines gesamten autonomen Nervensystems werden in Deinem ChronoEnergyScreening abgebildet und geben so Aufschluss über Deine Performance während geistiger Aktivitäten:
Schlägt Dein Herz im passenden Rhythmus? Zu schnell? Zu langsam?
Ist die körperliche Anspannung während der mentalen Aktivierung gering?
Wie intensiv ist die geistige Aktivität als Maß der Konzentrationsfähigkeit?
Wie gleichmäßig verteilt sich die HRV während geistig aktiver Zeiten, bricht sie ein?
Erscheint das Bild der Analyse als von oben „gedeckelt“, abgeschnitten oder „freischwingend“ als Zeichen für mentale Beanspruchbarkeit?
Wie ausgeprägt ist die 0,1 Hz Bande als Zeichen höchster Konzentration?


Relaxation am Tag

Deine Lebendigkeit äußert sich im Wechselspiel von Belastung und Erholung und folgt dem Gesetz von Aktion und Reaktion. Wenn Du in einem gesunden Rhythmus lebst, folgt jeder Belastung jene Erholung, die zur wesentlichen Voraussetzung für erneute Leistung wird. Verzichtest Du auf Erholung, ist es so, als ob Du ein Pendel nur in eine Richtung schwingen lassen wolltest. Wenn Du also versuchst, wider die Natur nur in Richtung Leistung zu streben, wirst Du zunehmend an Erholungsfähigkeit verlieren, was sich wiederum auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Jede Form von Erholung ist gekennzeichnet von einem Rückgang an Sympathikusaktivität und einer Zunahme an Aktivität des Parasympathikus, ermöglicht durch regelmäßige und ruhige Atmung.
In Deinem ChronoEnergyScreening wird das Ausmaß Deiner Erholungsfähigkeit deutlich sichtbar:
Sind Begriffe wie Pause oder Ruhe in Deinem Aktivitätspfad überhaupt angeführt?
Wenn ja, wie lange dauern sie?
Machst Du Pausen, wenn Du Pause brauchst?
Wie tief sinkt die Herzrate während Deiner Pause(n)?
Ist ein wünschenswerter Rückgang der Intensität Deiner Herzfrequenzvariabilität in den niedrigen Frequenzbereichen erkennbar?
Gleicht sich Deine Atmung an – Gibt es Herzkohärenz?

Regeneration im Schlaf

Neben Atmen, Trinken und Essen ist das Schlafen die wichtigste Grundlage für Gesundheit.
Den Schlaf des Gerechten schläft man nach rechtschaffener Arbeit. Da sich nun aber nur mehr eine verschwindende Anzahl von Erwerbstätigen mit schwerer körperlicher Arbeit verdingt, werden die Voraussetzungen für „Schlafen wie ein Murmeltier“ immer schlechter.

Wer sich jenen körperlichen Reizen, die tiefen Schlaf ermöglichen, auszusetzen vermag und gleichzeitig mit Stress umgehen kann, sieht dies in seinem/ihrem ChronoEnergyScreening klar und deutlich:
Gehst Du rechtzeitig (nach Deinen körperlich/geistigen Bedürfnissen) zu Bett?
Oder schläfst Du schon während des Fernsehens ein?
Wie schläfst Du ein? Ein rasches Einschlafen ist mit entsprechend starker Absenkung der Herzrate verbunden.
Wie sieht Deine wertvolle, erste Tiefschlafphase aus? In ihr sollte ein deutlicher und anhaltender Sympathikusrückgang erkennbar sein. Eine intensive Respiratorische Sinusarrhythmie wird sichtbar, das heißt Atmung und Herzschlag sind optimal synchronisiert und ermöglichen so Regenerations- und Reparationsvorgänge bis in den Zellkern. Man spricht in diesem Fall von Herzkohärenz.
Nach der ersten Tiefschlafphase folgt die kürzeste und schwächste Traumschlafphase, gekennzeichnet durch vorübergehende Sympathikusaktivierung.
Ist Deine Schlafarchitektur natürlich geordnet? D.h., die Tiefschlafphasen werden zunehmend schwächer, die Traumschlafphasen dafür länger und stärker.
Verläuft die Herzrate während des gesamten Schlafes auf niedrigem Niveau?
Schläfst Du durch? D.h. dass es keine Störungen von innen (z.B. Stress, Schnarchen u.ä.) oder außen (Lärm, Elektrosmog, falsche Matratze etc) gibt.
Regenerierst Du so gut, dass Du tagsüber keine Ermüdungszeichen hast?

Auf alle diese Fragen findest Du in Deinem ChronoEnergyScreening Antworten, die Dir zu mehr Verständnis für die Prozesse in Deinem Körper und — nach Befolgung unserer Tipps — zu einer raschen Verbesserung Deines Wohlbefindens verhelfen können.